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Montag, 12. Januar 2026

Wochenend RoundUp KW2

Die JBBL ratiopharm ulm feiert ihren dritten Sieg in der Hauptrunde. Beide U14-Regionalliga-Mannschaften überzeugen mit klaren Erfolgen. Die Damen 1 hingegen können im neuen Jahr bislang keinen Sieg verbuchen.

Dritter Sieg im dritten Spiel der Hauptrunde
Für die JBBL ratiopharm ulm ging es zum Auftakt ins neue Jahr zu Kickz IBAM nach München. Bereits in der Vorrunde konnte dort ein deutlicher Sieg eingefahren werden. Dennoch warnte Head Coach Jochen Lotz davor, dass die Münchner noch eine Rechnung offen haben könnten.
Nach wenigen unkonzentrierten Anfangsminuten, in denen vor allem gut herausgespielte Abschlüsse nicht verwertet wurden, setzte sich das Team bereits im ersten Viertel mit 26:8 ab. Die defensive Intensität sorgte für zahlreiche Fehler auf Seiten der Münchner, die die Ulmer zu einfachen Abschlüssen nutzten.
Lediglich der Defensivrebound bereitete Coach Lotz Sorgen. Zwar sammelten seine Jungs 16 Defensivrebounds ein, ließen den Münchnern jedoch 23 Offensivrebounds und damit weitere Chancen zu punkten.
Am kommenden Sonntag steht auf heimischem Parkett das erste Duell mit der Porsche BBA Ludwigsburg an. Bis dahin hat das Team die Möglichkeit, die Arbeit am defensiven Brett weiter zu verbessern.
Justus Reintjes überzeugte als Top Scorer mit 33 Punkten Foto: Marielle Eichelberger
Lange Auswärtsfahrt wird belohnt
Für die U14.1 W des BBU ’01 stand die längste Auswärtsfahrt der Saison an. Doch die weite Reise zum USC Freiburg zahlte sich aus: Mit dem ersten Saisonsieg konnten die Ulmerinnen belohnt nach Hause fahren. Von Beginn an gaben die Ulmer Mädels den Ton an und setzten sich frühzeitig ab.
Verantwortlich dafür war laut Head Coach Rodrigo Barbano vor allem die intensive Verteidigung im Vorfeld. Dadurch zwangen die Ulmerinnen Freiburg zu zahlreichen Ballverlusten, die in einfache Abschlüsse umgewandelt werden konnten. Auch offensiv zeigte das Team eine geschlossene Mannschaftsleistung. Zwar reisten nur sieben Spielerinnen nach Freiburg, dennoch konnten sich alle in die Punkteliste eintragen, vier davon sogar zweistellig. Besonders überzeugte Celine Heuß mit starken 31 Punkten.
Die beiden Coaches Marta Muñoz und Rodrigo Barbano lobten ihr Team nach der Partie:
„Uns hat es unheimlich viel Spaß gemacht zu sehen, dass die Mädels einen so großen Schritt nach vorne gemacht haben.“
Siebter Sieg für die U14.1 M
Mit einem deutlichen 89:54-Erfolg kehrt die U14-Regionalliga-Mannschaft stark aus der Pause zurück. Nach einem knappen ersten Viertel mit einigen Unaufmerksamkeiten konnten die Spieler von Head Coach Kilian Winterfeld den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Ausschlaggebend dafür war – wie auch bei den anderen Ulmer Teams – vor allem die hohe defensive Intensität mit viel Druck am Ball. In der Offensive lobte der Coach zudem das schnelle Teamspiel, insbesondere in der Transition und bei Schnellangriffen.
Ab der zweiten Halbzeit konnte Mannheim dem hohen Tempo nicht mehr Schritt halten. Dabei hob Winterfeld besonders seine Topscorer Nico Reinbold und Vamsi Vegi hervor, die krankheitsbedingt noch etwas geschont wurden. In der Folge übernahmen viele andere Spieler Verantwortung im Scoring und trugen ihren Teil zum deutlichen Erfolg bei.
Mit Blick auf das anstehende Auswärtsspiel beim MTV Stuttgart sowie ein viertägiges Turnier in Sarajevo soll in den kommenden Einheiten vor allem an der Defensive abseits des Balls und am Kreieren von Vorteilen gearbeitet werden.

Start in Neue Jahr nicht geglückt 

Das Jahr 2026 beginnt für die Damen 1 des BBU ’01 e.V. ohne Erfolg. Auch im bereits dritten Duell mit den Aufsteigerinnen aus Jena konnte erneut kein Sieg verbucht werden. Ausschlaggebend dafür waren vor allem das erste und das letzte Viertel, in denen die Ulmerinnen offensiv nicht überzeugen konnten.

Mit lediglich vier Punkten in den ersten zehn Minuten starteten die Gastgeberinnen in ihr erstes Heimspiel des Jahres. Eine ausbaufähige Freiwurfquote von 1/6 in diesem Abschnitt verhinderte zudem eine bessere Ausbeute. So stand zur ersten Pause lediglich ein erfolgreicher Distanzwurf von Kapitänin Anneke Schlüter auf dem Scoreboard. Allerdings blieb auch Jena offensiv blass, sodass sich der Rückstand auf nur sieben Zähler belief.

Der zweite und dritte Spielabschnitt präsentierten sich auf der Anzeigetafel deutlich ausgeglichener. In diesen 20 Minuten wusste bei Jena vor allem Marta Miscenko zu überzeugen. Die Ulmerinnen hatten Schwierigkeiten, sie aus der Zone fernzuhalten, und konnten nicht verhindern, dass sie zehn Punkte erzielte. Gleichzeitig fand aber auch das Ulmer Offensivspiel wieder besser in den Rhythmus. Kapitänin Anneke Schlüter und Neuzugang Sitori van Buren steuerten gemeinsam 18 der insgesamt 29 Punkte der Gastgeberinnen in diesen beiden Vierteln bei.

Diesen offensiven Schwung konnten die Ulmerinnen jedoch nicht mit in den Schlussabschnitt nehmen. Acht Minuten vor Spielende betrug der Rückstand zwar lediglich zwölf Punkte, doch anschließend mussten sie die Gäste davonziehen lassen. Ein 13:0-Lauf machte ein Comeback der Ulmerinnen schließlich unmöglich.
Foto: Anouk Eichelberger
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