Im Zuge der Veröffentlichung einer Sitzungsvorlage der Verwaltung ist eine Diskussion über die wirtschaftliche Situation des Breitensportvereins BBU ’01 e.V. entstanden. Hintergrund ist die Beratung des Fachbereichsausschusses Bildung und Soziales der Stadt Ulm am 7. Oktober über das weitere Verfahren beim Darlehen des BBU ’01 e.V. für die Trainingshallen im OrangeCampus. Der Gemeinderat berät die Beschlussvorlage am 14. Oktober. Die Verwaltung schlägt darin vor, den Tilgungsanteil des Kredits bis Ende 2031 auszusetzen.
Der Vorstand des Vereins nimmt hiermit zum Sachverhalt Stellung:
„Die tilgungsfreie Zeit für das Darlehen der Stadt Ulm war ein Jahr früher ausgelaufen als von uns angenommen: Sie begann nicht mit der vollständigen Auszahlung des Darlehens, sondern bereits mit der ersten Tranche. Deshalb haben wir die Stadt mit Schreiben vom 8. Januar 2025 zunächst um einen Aufschub von drei bis sechs Monaten gebeten, um die erforderlichen Mittel aufbringen zu können. Im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass dies kurzfristig nicht möglich sein würde. Daraufhin haben wir einen mehrjährigen Aufschub der Tilgung beantragt. Seit unserem ersten Schreiben stehen wir in konstruktivem Austausch mit der Verwaltung. Die Aussetzung bis Ende 2031 wurde von der Stadt vorgeschlagen.
„Die tilgungsfreie Zeit für das Darlehen der Stadt Ulm war ein Jahr früher ausgelaufen als von uns angenommen: Sie begann nicht mit der vollständigen Auszahlung des Darlehens, sondern bereits mit der ersten Tranche. Deshalb haben wir die Stadt mit Schreiben vom 8. Januar 2025 zunächst um einen Aufschub von drei bis sechs Monaten gebeten, um die erforderlichen Mittel aufbringen zu können. Im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass dies kurzfristig nicht möglich sein würde. Daraufhin haben wir einen mehrjährigen Aufschub der Tilgung beantragt. Seit unserem ersten Schreiben stehen wir in konstruktivem Austausch mit der Verwaltung. Die Aussetzung bis Ende 2031 wurde von der Stadt vorgeschlagen.
Der Sport- und Vereinsbetrieb mit rund 3.450 Mitgliedern, darunter rund 1.600 Kinder und Jugendliche, läuft stabil. Gleichzeitig belasten die Kosten des Trainingsbetriebs am OrangeCampus die Finanzen des Vereins. Der vom Verein für den Breiten- und Nachwuchssport genutzte Teil des Gebäudes ist rund eine Million Euro teurer geworden als 2018 geplant. Hinzu kommen deutlich gestiegene Betriebs- und Energiekosten. Die in der Vorlage genannten Nebenkosten sind inzwischen abgerechnet und beglichen.
Die Zinsen für das Darlehen hat der Verein von Beginn an vollständig gezahlt; an seiner Verpflichtung zur Rückzahlung ändert sich zunächst nichts. Um die Finanzen des Vereins strukturell zu verbessern, haben wir der Verwaltung ein Maßnahmenpaket vorgelegt. Unser Ziel ist es, die Tilgung so früh wie möglich wieder aufzunehmen. Der von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Zeitraum bis Ende 2031 schafft dafür die notwendige Planungssicherheit.
Die Einschätzung des Stadtverbands für Sport nehmen wir zur Kenntnis. Die Entscheidung obliegt nun dem Ulmer Gemeinderat. Da wir mit der Abteilung Bildung und Sport intensiv an einer vernünftigen Lösung gearbeitet haben, hoffen wir, dass deren Vorschlag auf Zustimmung stoßen wird.
Grundlegend ist festzuhalten: Von diesem Vorgang betroffen ist der gemeinnützige BBU ’01 e.V. Der Verein ist Eigentümer der drei Sporthallen im OrangeCampus. Dort trainieren 40 Mannschaften; außerdem finden Angebote der Ballschule für Kinder ab zwei Jahren, des Jugend- und Breitensports, der Inklusion sowie des Rollstuhlbasketballs statt. Anders als Vereine, die städtische Hallen nutzen, erhält der BBU ’01 e.V. keine laufenden Zuschüsse für den Betrieb seiner Hallen. Die BBU ’01 GmbH als Trägerin der Profimannschaft mietet beim Verein Flächen für Trainingszeiten an und zahlt dafür zur Unterstützung des Breitensports bereits über den marktüblichen Preisen. Die Abgrenzung zwischen dem gemeinnützigen Verein und dem Profiklub ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, weil auf beiden Seiten dieselben Personen Verantwortung tragen. Rechtlich handeln sie jedoch in unterschiedlichen Funktionen: Dr. Thomas Stoll und Andreas Oettel sind sowohl Geschäftsführer der GmbH als auch ehrenamtliche Vorstände des Vereins.
Grundlegend ist festzuhalten: Von diesem Vorgang betroffen ist der gemeinnützige BBU ’01 e.V. Der Verein ist Eigentümer der drei Sporthallen im OrangeCampus. Dort trainieren 40 Mannschaften; außerdem finden Angebote der Ballschule für Kinder ab zwei Jahren, des Jugend- und Breitensports, der Inklusion sowie des Rollstuhlbasketballs statt. Anders als Vereine, die städtische Hallen nutzen, erhält der BBU ’01 e.V. keine laufenden Zuschüsse für den Betrieb seiner Hallen. Die BBU ’01 GmbH als Trägerin der Profimannschaft mietet beim Verein Flächen für Trainingszeiten an und zahlt dafür zur Unterstützung des Breitensports bereits über den marktüblichen Preisen. Die Abgrenzung zwischen dem gemeinnützigen Verein und dem Profiklub ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, weil auf beiden Seiten dieselben Personen Verantwortung tragen. Rechtlich handeln sie jedoch in unterschiedlichen Funktionen: Dr. Thomas Stoll und Andreas Oettel sind sowohl Geschäftsführer der GmbH als auch ehrenamtliche Vorstände des Vereins.
Der Vorstand BBU ’01 e.V.