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Montag, 02. Februar 2026

Knappe Niederlage in Mainz

Nach dem Heimerfolg gegen Leimen gelingt es den BBU ’01 Damen 1 in Mainz nicht, den nächsten Sieg einzufahren. Mit 54:58 unterliegen sie am Samstagabend beim ASC Theresianum.

Nach der deutlichen Heimniederlage in der Hinrunde erwartete man aus Ulmer Sicht eine schwierige Aufgabe in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Gleichzeitig hatte das Team ein spielfreies Wochenende und konnte sich – gestärkt durch den Heimsieg – zwei Trainingswochen lang gezielt auf die ASClerinnen vorbereiten.

Die Ulmerinnen starteten gut in die Partie. In den ersten zehn Minuten konnten sie bereits drei erfolgreiche Distanzwürfe verbuchen, zwei davon traf Franka Faul (2/5 Dreier). Auch die Defensivleistung im ersten Viertel konnte sich sehen lassen: Den Gastgeberinnen erlaubte man nur neun Punkte im ersten Abschnitt.
Mitte des zweiten Viertels kam es dann zum Führungswechsel. Die zweiten zehn Minuten entschieden die Mainzerinnen klar für sich. Nach dem offensiv schwachen Start erzielten sie 26 Punkte. Vor allem Alina Kraus und Jordan Barron machten den Ulmerinnen das Leben schwer: Zusammen erzielten sie 15 Punkte und trafen drei der vier Mainzer Dreier in diesem Viertel. Die Ulmer Offensive konnte mit dem starken Scoring der Gastgeberinnen nicht mithalten. Zur Pause betrug der Rückstand acht Punkte.

Was in der Hinrunde nur vereinzelt geklappt hatte, konnten die Ulmerinnen nun in die Tat umsetzen: Sie ließen die Köpfe nicht hängen, sondern kämpften sich zurück in die Partie. Über die zweite Hälfte entwickelte sich eine weiterhin enge Begegnung. Zur Pause vor dem letzten Spielabschnitt belief sich der Rückstand nur noch auf drei Zähler. Grund dafür war vor allem die starke Defensivleistung – auch im dritten Viertel erlaubte man den Mainzerinnen lediglich neun Punkte. Offensiv gehörte der dritte Spielabschnitt der Ulmer Kapitänin Anneke Schlüter, die allein zehn der 14 Ulmer Punkte erzielte.
 Im letzten Viertel hoffte man darauf, dass sich die kurze Rotation der Mainzerinnen – bei denen lediglich sechs Spielerinnen eingesetzt wurden – bemerkbar machen würde. In der 33. Spielminute holten sich die Ulmerinnen kurzzeitig die Führung zurück. Von da an ließen sie die Mainzerinnen jedoch nicht auf mehr als zwei Punkte davonziehen. Neun Sekunden vor Ende verkürzte Sitori van Buren noch einmal auf 56:54. Zwei erfolgreiche Freiwürfe der Gastgeberinnen entschieden die Partie schließlich mit 58:54. 

Trotz der Niederlage konnte sich das Team im Vergleich zur Hinrunde deutlich steigern und den Mainzerinnen einen harten Kampf liefern. Dies sollte zusätzlichen Aufwind für das nächste Spiel in Wasserburg am 15. Februar geben. Aufgrund des Adidas Next Generation Euroleague Qualifiers, der am kommenden Wochenende zum zweiten Mal in Folge am OrangeCampus stattfinden wird, musste das Heimspiel gegen die Dillingen Diamonds auf den 15. März verschoben werden. 
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