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Mo, 10.12.2018

Ein hartes Stück Arbeit

Regio-Herren verteidigen zweiten Tabellenplatz gegen Möhringen – ersatzgeschwächte Damen verlieren auswärts gegen Kurpfalz.

Die Herren von BBU ’01 konnten am Samstag ihr Heimspiel gegen den SV Möhringen 1887 mit 68:60 gewinnen. In einem kampfbetonten Spiel setzten die Ulmer Hausherren die ersten Akzente in der Offensive und lagen nach den ersten zehn Minuten mit acht Punkten in Führung (17:9). Vor der Halbzeit baute die Mannschaft von Head Coach Chris Ensminger diesen Vorsprung dann noch weiter aus und ging mit einem Polster von 14 Punkten (37:23) in die Kabine. In der zweiten Halbzeit wurde es dann hektisch: Nachdem zunächst der gegnerische Trainer aufgrund eines technischen Fouls des Feldes verwiesen wurde, ließen sich auch die Möhringer Spieler zu mehreren Unsportlichkeiten hinreißen, worunter der Spielfluss enorm leiden musste. Durch eine defensive Umstellung auf  Ganzfeldpresse gelang es den Gästen dann, die Ulmer in mehrere Ballverluste zu zwingen und die Partie im dritten Viertel wieder enger zu gestalten (52:46). Trotz der Unruhe im Spiel behielten die Ulmer jedoch am Ende die Nerven und brachten den Vorsprung über die Zeit. „Das war heute ein hartes Stück Arbeit und mit Sicherheit kein schönes Spiel. Wir haben es uns in der zweiten Halbzeit unnötig schwer gemacht und den Gegner nochmal herankommen lassen. Am Ende zählt für uns aber nur der Sieg“, resümiert Chris Ensminger nach der Partie. Mit einer Bilanz von 9:2-Siegen stehen die Ulmer nun weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Baden-Württemberg.      

Topscorer: Moritz Krimmer (16 Punkte), Nicolas Möbus (14 Punkte), Mate Fazekas (10 Punkte)
Für die Damen von BBU '01 stand am Samstag die Partie gegen Kurpfalz auf dem Programm. Foto: BBU '01
Einen weniger erfolgreichen Tag erwischten hingegen die Ulmer Damen, die sich mit 65:46 bei den Basket Ladies Kurpfalz geschlagen geben mussten. Aufgrund von Krankheiten und Verletzungen musste Trainer Mahir Solo am Samstag dabei auf mehrere Spielerinnen verzichten, unter anderem auch auf Leistungsträgerin Linda Ansa, was die Ausgangslage vor der Partie stark erschwerte. Trotz der angespannten Personallage waren die Ulmerinnen in der ersten Halbzeit zunächst gut im Spiel. Und obwohl die Kurpfälzerinnen die ersten beiden Viertel für sich entschieden, befanden sich die Ulmerinnen mit einem Rückstand von nur fünf Punkten zur Pause noch in Schlagdistanz (34:29). Dies änderte sich jedoch im dritten Viertel, in dem die Gastgeberinnen auf 13 Punkte davon zogen (48:35). Bei den Ulmerinnen lief in der Offensive hingegen nichts mehr zusammen, was am Ende in einer deutlichen Niederlage resultierte. Head Coach Mahir Solo konnte dem Spiel trotzdem etwas Positives abgewinnen: „So ersatzgeschwächt antreten zu müssen, ist natürlich nicht leicht. Bis zur Halbzeit haben wir es aber gut gemacht. Leider haben wir danach den Faden verloren und viele schlechte Entscheidungen getroffen. Aus dieser Niederlage können wir viel lernen.“

Topscorer: Annika Holzschuh (16 Punkte), Lisa Ullrich (9 Punkte)
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