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BeyondBasketball - Lebendige Geschichte am OrangeCampus

Ein ungewöhnlicher Ort für ein außergewöhnlich wichtiges Thema: bis Ende Juni läuft im Foyer des OrangeCampus die Anne Frank-Ausstellung „Lasst mich ich selbst sein“, die sich in erster Linie an junge Menschen, Schulklassen oder Vereine richtet.

Spielerinnen und Spieler auf dem Weg ins Training, ein schneller Cappuccino im FanShop, die Gäste des ClubHouse-Restaurants oder auch alle, die sich im OrangeGym fit halten … Das Foyer des OrangeCampus ist ein lebendiger Ort, zwischen Meisterpokal und dem breitwandigen Clubmotto „WeAreOne“. Diesen lebendigen Ort nutzen wir nun gemeinsam mit der Neu-Ulmer Veranstaltungsreihe „Impulse für Vielfalt“ für ein interaktives Ausstellungskonzept rund um das Schicksal des jungen Mädchens Anne Frank in der Nazi-Diktatur und dessen direkter Bezug auf aktuelle Themen. „Der OrangeCampus steht für ein Miteinander aller Kulturen und Hautfarben“, so Dr. Thomas Stoll, Vorstand BBU ´01 e.V., „Hier treffen sich täglich hunderte Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, und zeigen, dass Toleranz, Respekt, aber auch Ehrgeiz, das Einstehen füreinander, Teamwork und viele andere Dinge wichtig für das friedliche Zusammenleben ist. Insofern ist die Anne Frank Ausstellung im OrangeCampus sehr gut aufgehoben “ 

Anne Franks weltweit berühmtes Tagebuch steht für die Grausamkeit des Völkermords an Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus genauso wie für die Lebens- und Gedankenwelt einer blutjungen Schriftstellerin. Unsere Ausstellung zeigt Annes erste Lebensjahre in Frankfurt am Main, die Flucht in die Niederlande, die Zeit in ihrem winzigen Versteck in Amsterdam, Entdeckung, Deportation, Haft und Ermordung im Konzentrationslager. Private Familienfotos zeigen die Lebenswelt Anne Franks und auch wie ihr junges Leben aus den Fugen gerät, dokumentieren darüber hinaus die Geschichte des Nationalsozialismus, des Holocaust und des zweiten Weltkrieges. Erzählt wird aber nicht ausschließlich die Geschichte der unschuldigen Opfern - die Ausstellung wirft auch ein Licht auf Täterinnen und Täter, Mitläuferinnen und Mitläufer. So ergibt sich ein komplexes Bild des düstersten Kapitels unserer jüngeren Geschichte. 
In einem zweiten Teil schlägt die Ausstellung den Bogen ins hier und jetzt. Was hat denn Anne Franks Geschichte mit uns heute zu tun? Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung werden aufgeworfen: „Wer bin ich?“, „Wer sind wir?“, „Wen schließen wir ein, wen schließen wir aus?“. Dazu ermutigt die Ausstellung zu eigenem Engagement, zeigt dass wir alle etwas bewirken können. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung werden von jugendlichen, sogenannten Peer Guides begleitet, die vor allem gleichaltrigen Gruppen einen jugendgerechten Zugang zu den Themen ermöglichen werden.

Die Ausstellung im Orange Campus (Wiblinger Straße 37, Neu-Ulm) wird am Freitag, 7. Juni um 18 Uhr von Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger feierlich eröffnet, ist bereits ab sofort bis einschließlich 30. Juni täglich zu den Öffnungszeiten des Orange Campus von 6 bis 22:30 Uhr zugänglich. Schulklassen und Gruppen, die sich für eine Begleitung durch die jugendlichen Peer Guides interessieren, wenden sich bitte an: InterkulturellesNU@neu-ulm.de 
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